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Botschafter des Aikido

von Michael Wefers

Kenji Shimizu wurde 1940 in Tendo (Präfektur Fukuoka in Japan) geboren und begann bereits 1953 mit dem Judo.

Als 4. Dan Judo entschloss er sich während seines Studiums an der Meiji-Universität 1963 mit dem Aikido zu beginnen und wurde kurze Zeit später der letzte Uchi-Deshi beim Begründer des Aikido, O-Sensei Morihei Ueshiba. Er verbrachte eine harte Lehrzeit bei O-Sensei und machte große Fortschritte. Bereits drei Jahre nach seiner Graduierung zum 1. Dan erhielt er den 4. Dan. Eine großartige Leistung, die bisher unerreicht ist. Nach dem Tode von O-Sensei gründete er dann als 7. Dan in Tokio Anfang der siebziger Jahre seine unabhängige Aikido-Schule, das »Tendokan«.

1991 erhielt Shimizu Sensei von der Nihon Kokusai Budoin den 8. Dan und ist damit einer der höchstgraduierten Aikido-Meister der Welt.

Seine Verdienste um die Verbreitung des Aikido als japanisches Kulturgut im Ausland wurde 2002 vom japanischen Außenministerium geehrt.

Damit ist Shimizu Sensei der erste Japaner, der diese seit 1983 jährlich vergebene Auszeichnung auf dem Gebiet des Aikido erhält. Den Höhepunkt seiner bisherigen Aikido-Laufbahn stellt sicherlich die Teilnahme zum Enjukai (Herbstgartenfest) des japanischen Kaisers und der Kaiserin ebenfalls in 2002 dar. Die Kaiserin übermittelte ihm die besten Wünsche für die weitere Verbreitung des Aikido.

Ein Ereignis, das sicherlich für die ganze Aikido-Welt von Bedeutung ist, da Shimizu Sensei auch hier der erste Repräsentant des Aikido ist, der diese Ehrung vom japanische Kaiserhaus erhalten hat.