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Die Bedeutung des Lehrers

von Olaf Müller

Seit 1978 ist Shimizu Sensei in Deutschland und in anderen Ländern ständiger Lehrer. Allein der lange kontinuierliche Zeitraum von 25 Jahren ist eine ungewöhnliche Leistung. Damit einhergehend ergeben sich sicher viele Fragen. Woher kommt diese Faszination für Shimizu Sensei? Was macht einen Sensei aus? Eine Frage, die sich viele Aikidoka im Laufe ihrer Ausbildung stellen. Nun, zunächst sind derartige Überlegungen Teil der Lehrer-Schüler-Beziehung, die eine typische Grundlage des Budo ist. Basis dieser Beziehung ist der zwischenmenschliche Aspekt, der Sympathie, Wärme und Fürsorge umfasst. Als ich mir bei einer Vorführung in Novisat (Jugoslawien) wegen meiner Unachtsamkeit beim Ukemi die Schulter verletzte, trainierte ich zunächst mit leichten Schmerzen weiter. Shimizu Sensei wies mich jedoch an, das Training zu beenden. Wohl richtig, bereits am nächsten Tag suchte ich ein Krankenhaus in Hamburg auf.

Basis für den gemeinsamen : Weg ist Vertrauen. Ohne jedwedes Vertrauen wäre eine derartig lange Zeit gar nicht vorstellbar. Natürlicherweise entstehen beim Üben Zwiespältigkeiten. Shimizu Sensei kennt Antworten und Lösungen und unterstützt die Schüler bei der Auseinandersetzung mit sich selbst.

Shimizu Sensei kennt den Weg. Feine Bewegungsabläufe, geistige Stärkung und historische Wurzeln unterrichtet er auf all seinen Lehrgängen. Und das vollkommen natürlich und direkt sowie mit einer unermüdlichen Frische und Ausstrahlung, die scheinbar nicht welkt.

Der Schriftsteller und Philosoph Prof. Graf von Dürckheim beschreibt denjenigen als Meister, dem die Fragen nach dem Weg, dem Aufwand und nach der Übung bekannt sind. Wem Zweifel kommen, dem sei Shimizu Sensei empfohlen.