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Zum Abschluss des ersten Seminars in Singapur

Kawaraban Nr. 38

04/1999

von Birgit und Peter

den Verantwortlichen für Tendōryu-Aikidō Singapore

Tendōryu-Aikidō Singapore wurde letztes Jahr am 1. April gegründet und feiert nun sein 1-jähriges Bestehen. Und genau in diese Zeit fiel Shimizu Senseis Besuch und war für das Dōjō ein wunderbares Geburtstagsgeschenk. Die Singapurer besitzen ein äusserst grosses Interesse am Aikidō und halten auch in der Hitze, wenn es unangenehm wird, durch.

Die Bevölkerung von Singapur besteht zum grössten Teil aus Chinesen (ungefähr 70%) und weiterhin aus Indern, Malayen und Kaukasiern. Das Dōjō befindet sich direkt in der Nähe der berühmtesten Einkaufsstrasse von Singapur, der Orchard Road. Das normale Training findet dreimal pro Woche (Mo, Do, Sa) abends ab 7.30 Uhr statt. Gegen 7 Uhr abends geht die Sonne unter und es kühlt etwas ab, maximal auf 23 Grad.

Singapur ist ein kleiner Inselstaat, aber es gibt vielfältige interessante Dinge. Das Beste ist vermutlich das Essen. Es gibt im Übermass Orte, an denen man sowohl billig als auch teuer, aber immer köstlich essen kann. Wenn man die Singapurer nach ihrem Hobby fragt, werden sie sicherlich ‚Essen’ und ‚Einkaufen’ nennen.

Als Shimizu Sensei zu Besuch war, wollten wir ihm alles zeigen, aber dafür war nicht genug Zeit. Dessen ungeachtet besuchten wir China Town und Little India, wir besichtigten die Blumenpracht im Orchid Garden und genossen eine Schifffahrt auf dem Singapore River. Natürlich versuchten wir neben der chinesischen Küche auch indisches und malayisches Essen.

Was das Seminar betrifft, waren alle im Dōjō sehr aufgeregt, Shimizu Sensei zum ersten Mal zu treffen. Obwohl viele Anfänger teilnahmen, konnten alle Teilnehmer gut durchhalten, weil Shimizu Sensei leicht verständlich erklärte. Der allgemeine Eindruck von Shimizu Sensei war, wie alle übereinstimmend sagten, dass Technik und Charakter hervorragend seien, sowie dass er über seine Stärke hinaus sanft wäre.

Wir hoffen sehr, dass er uns wieder in Singapur besuchen wird.

(Bemerkung: dieser Artikel wurde uns von Birgit auf Japanisch zugeschickt – die Herausgeber)

© übersetzt von Birgit Lauenstein und Peter Nawrot 05/2003